Feuerwache Hungerburg

Die erste Feuerwache der  FFH befand sich seit 1928 neben der Hungerburgbahn, hier links auf dem Gründungsbild der Feuerwehr Hungerburg zu sehen.

Nach dem II. WK wurde ein bestehendes Kleinobjekt zwischen Seehof und "Haus Kriwanek" an der Gramartstraße von den Kameraden umgebaut.

Unverändert wurden im erdgeschoßigen und nicht unterkellerten einhalligen Gebäude Mannschaft, Spritze und anderes Gerät beheimatet. Die Kusntfertigkeiten der Kameraden sorgten für eine findige Innengestaltung für entsprechendes Ambiente- Not macht erfinderisch...

 

1964 erhielt die Halle neue nach außen schwenkbare Tore aus Holz, in Eigenarbeit der Hungerburger Einheit. Im Inneren schufen die unermüdlichen Kameraden unter Kdt. Alois Pirchner und Heinrich Prader in Eigenarbeit Aufbewahrungsspinde und gestalteten im hinteren Teil der Halle einen neben dem Puch Haflinger gelegenen "Aufenthaltsraum" bestehend aus Sitzbänken und Tisch...

 

 

 

 

 

 

1975 wurde bei der Vorarlberger Fa. Marthe ein Tanklöschfahrzeug Marke Chevrolet bestellt, der einen Umbau der Feuerwache nötig machte.

Unterstützt durch die Stadt entstand nach Rodungsarbeiten eine zweite Halle, die den neuen Tlf 1000 beherbergte. Im hinteren Bereich der neuen Garage verbauten die Kameraden in Eigenregie nun einen Sanitärbereich bestehend aus einer Dusche und einem WC. Unverändert blieb die Wache bis die Einheit beschloss, im oberen Bereich der Halle einen kleinen Aufenthaltsbereich zu bauen. Zur Beheizung der Halle installierte die Stadt in den Hallen 6 kleine Elektroheizkörper. Das Gebäude blieb wegen des felsigen Untergrundes nach wie vor nicht unterkellert, im Kleinfahrzeugbereich musste der Boden wegen einer Quelle sogar um einen 3/4m erhöht werden.

 

 

 

Bis ins Jahr 2000 blieb die Wache Hungerburg nun baulich unverändert. Dann musste der Chevrolet aus Sicherheitsgründen nach 25 Jahren treuer Dienst ersetzt werden und erneut wurde die Wache dem Fahrzeug entsprechend adaptiert.

Unbedingt erwähnenswert ist hier die "Muttereinheit " Mühlau: auf Grund der plötzlichen Notwendigkeit der Anschaffung des TLF für die FF Hungerburg stellten die Mühlauer Kameraden den eigenen RLF in Beschaffung um ein Jahr zurück und schufen so den nötigen Budgetspielraum für die Stadt... Danke für diesen Akt der Kameradschaft!

So musste der Boden tiefergelegt werden, um den TLFA 1500 Platz bieten zu können. Auch wurden die Tore durch modernere Falt- bzw. Aufziehtore ersetzt. Anstatt der46 Elektroheizkörper erhielt die Wache 2008 zwei durch eine Gastherme versorgte Heizgebläse- die Installateure der IIG beglückten uns im unteren Bereich mit einem Waschbecken sowie im Aufenthaltsbereich durch einen Wasseranschluss. Die durch die Kameraden provisorisch durchgeführte Isolierung der Bereiche zwischen Außenwand und Tor ersetzte die IIG 6 Jahre später.

In den folgenden Jahren errichtete die Einheit auf eigene Kosten eine winzige Kammer für die Bekleidungsverwahrung anstatt der Dusche, die Toilette wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Fa. Mayregger aus Igls  erneuert.

 

 

In Eigenregie und durch unsere ausgezeichnete Beziehungen zum Nachbarhaus lichtete uns ein Kleinbagger der Baufirma im Zuge einer Gartenneugestaltung am Nachbargrundstück den verwilderten Bereich hinter der Feuerwache und seitdem ist die Wache durch /Schmelz)wasserüberflutungen im hinteren Bereich der Halle vermindert gefährdet. Auch das Blechdach wurde neu gestrichen und der im Zuge der Funkumstellung obsolet gewordene obere Teil des Funkmasten rückgebaut. Dadurch ließen sich auch die Risse im Mauerwerk verputzen. Auf den seit Jahren einbrechenden Boden am Vorplatz der Wache reagierten die Verantwortlichen, nachdem die Tunnelkamera der Mühlauer Kameraden besorgniserregende Bilder geliefert hatten. Grund für den Einbruch war die Zersetzung des Wurzelstockes eines großen Baumes, der in den 70er Jahren den Vorplatz geziert hatte und geschnitten wurde. Nach Sanierung des Platzes ist der nun Vorplatz der Feuerwache Hungerburg optisch im 21. Jahrhundert angekommen.

  

 

Im Dezember 2016 erneuerte die IIG die Fenster, die bisherigen warn durch Eigenregie anfang der70er Jahre eingebaut worden.