Feuerwache Hungerburg

"Aber auf dieser Erde ist, wie die Franzosen zu sagen pflegen, nichts dauerhaft - nur das Provisorium."

Dieser denkwürdige Satz des amerikanischen Schriftstellers Henry Miller kommt einen unvermittelt in den Sinn, wenn man sich mit der Geschichte der Feuerwache Hungerburg näher befasst. In den vergangenen 90 Jahren waren Bauarbeiten am und im Gerätehaus ein Thema, das jedes Kommando unserer Einheit beschäftigt hat. Alle Kommandos sahen sich im Laufe seiner Funktionsperiode gezwungen, bauliche Maßnahmen zu veranlassen, um mit den wachsenden Anforderungen zumindest einigermaßen schritthalten zu können. Doch allem persönlichen Einsatz und aller Unterstützung zum Trotz, haftet der Wache Hungerburg nach wie vor ein reichlich improvisierter Charakter an.

Am 21. Januar 1928 erfolgte im Rahmen der JHVS der FF Mühlau der Beschluss zur Gründung einer sogenannten Fillialfeuerwehr auf der Hungerburg. Die Ausrüstung der FW übernahm die Gemeinde Mühlau. 1

Die Ausrüstung & Uniformen wurden dem Löschzug auf der Hungerburg ebenfalls zur Gänze von der FF Mühlau überlassen.

Die von den Mühlauer Kameraden in großzügiger Weise bereitgestellten „Feuerwehrequisiten“ der Hungerburger Filialfeuerwehr waren aber gezwungenermaßen nicht nur „derart notdürftig untergebracht […], dass dieselben mit der Zeit zu Grunde gehen“ mussten, sondern es existierte offenbar auch kein zentrales Materialdepot, wie aus einem Schreiben des Mühlauer Bürgermeisters und Feuerwehrkommandanten Anton Rauch hervorgeht, dieser war die treibende Kraft hinter dem Bau des 1. Gerätehauses- er setzte sich 1929 für die Errichtung „eines hölzernen Feuerwehrmagazins“ auf der Hungerburg ein. 1

Nach dessen Vorstellung sollten die hierfür veranschlagten Baukosten in der Höhe von 2.174,04 Schillingen je zur Hälfte von den Gemeinden Mühlau und Hötting getragen werden, obwohl sich der Großteil des Hungerburger Siedlungsgebietes auf Höttinger Boden lag.

Dieses Angebotes lehnte der Höttinger Gemeinderat bezüglich jeder finanzielle Beteiligung ab, da „der vorliegende Plan, eine lange schmale Halle aus Holz herzustellen, weder beim [Höttinger] Feuerwehrkommando, noch im Bauausschuss viel Anklang gefunden“ habe und „überdies die Halle auf fremden Grund gebaut werden soll und somit nicht einmal Eigentum der Feuerwehr“ werden würde. 2

In den Jahren 1930/1931 gelang es gemeinsam mit einigen privaten Unterstützern – darunter der Besitzer des Hotels MariaBrunn und der Baustoffhändler Ing. Leo Würth, der „den Platz für das Depot zur Verfügung stellte“ – östlich der Bergstation der Hungerburgbahn ein „Spritzen und Materialmagazin“ zu errichten. Auf diese Weise fand die FF Hungerburg, „die mit ihrem [bisherigen] Depot einer Wander- oder Karnergesellschaft glich, endlich ein festes, sicheres Heim“, wie es der damalige Schriftführer Professor Schlenz sen. formulierte. 3

Die erste Beherbergung der  FFH war ein Holzschupfen direkt neben der Bergstation der Hungerburgbahn, links auf dem Gründungsbild der Feuerwehr Hungerburg zu sehen. Dieser Holzriegelbau wurde den Erfordernissen entsprechend gebaut und beherbergte die von der Gemeinde Mühlau zur Verfügung gestellten Utensilien, unter anderem einem Handkarren zum Materialtransport.

1939 gab es im Gefolge der Neustrukturierung des gesamten Feuerwehrwesens im (Un-)Geist des NS-Regimes offenbar auch Pläne ein neues Gerätehaus auf der Hungerburg zu errichten, die dann zwar nicht realisiert wurden, aber zum Bau eines Schlauchturmes geführt haben sollen. Allerdings fehlen nähere Informationen darüber. Ebenso wenig ließ sich bislang rekonstruieren, wo sich die Garage für das erste eigene Löschfahrzeug der – nunmehr der Luftschutzpolizei unterstellten – FF Hungerburg befand.

1945 verlor sich mit den Wirren des Kriegsendes nicht nur die Spuren dieses Fahrzeuges, auch die Einheit begann sich aufzulösen. Einzig das Feuerwehrmagazin überdauerte das Ende des Zweiten Weltkrieges  und die damit einhergehende Auflösung der FF Hungerburg. In den folgenden Jahrzehnten verfiel es jedoch zusehends und nach der Wiedererrichtung der Einheit zu Beginn der 1960er-Jahre kam es als Gerätehaus nicht mehr in Frage. Weder die Bausubstanz noch der Standort entsprachen den Anforderungen der Zeit.

 

 

 

 

 Es galt daher nicht nur eine Finanzierung für die Errichtung eines zeitgemäßen Gerätehauses sicherzustellen, sondern auch ein geeignetes Grundstück zu finden. Die Verhandlungen zogen sich, ehe im November 1963 schließlich mit dem Bau des Gerätehauses an der Gramartstraße 8 durch die wieder aufgestellte Feuerwehr Hungerburg und Kommandant Alois Pirchner und seinem Stellvertreter Heinrich Prader begonnen werden konnte. Bereits knapp zweieinhalb Monate später wurde es „mit Tür und Tor versehen“, sodass das neue VW LLF an die Einheit überstellt werden konnte. Am 27. Mai 1964 war die neue Wache schließlich „bezugsfertig“.  Im erdgeschoßigen und nicht unterkellerten einhalligen Gebäude wurden Mannschaft, Spritze und anderes Gerät beheimatet, natürlich unser erstes Fahrzeug- ein VW. Die Kunstfertigkeiten der Kameraden sorgten für eine findige Innengestaltung für entsprechendes Ambiente- Not macht erfinderisch...
Ende 1964 erhielt die Halle nach außen schwenkbare Tore aus Holz, wiederum  in Eigenarbeit der Hungerburger Einheit. Im Inneren schufen die unermüdlichen Kameraden unter Kdt. Alois Pirchner und Heinrich Prader in Eigenarbeit Aufbewahrungsspinde und gestalteten im hinteren Teil der Halle einen neben dem Puch Haflinger gelegenen "Aufenthaltsraum" bestehend aus Sitzbänken und Tisch...Sie glich im Wesentlichen einer schlichten Garage, wobei – neben dem Stellplatz für das LLF – kaum Platz für die Aufbewahrung der restlichen Ausrüstung und Einsatzbekleidung vorhanden war. Nur der Kunstfertigkeit einiger Einheitsmitglieder war es zu verdanken, dass alle Utensilien in der Wache verstaut werden konnten.

Angesichts der beengten Verhältnisse, dem Austausch des alten LLFs gegen ein neues LLF im Jahr 1971, der Übernahme eines TS-Anhängers im Jahr 1973 und der ständig steigenden Mitglieerszahl mag es nicht verwundern, dass schon Anfang der 1970er Pläne für eine Erweiterung der Feuerwache auftauchten. Nachdem das Bevölkerungswachstum auf der Hungerburg und in Gramart einerseits und die Mitgliederstruktur der Einheit andererseits die Anschaffung eines kleinen Tanklöschfahrzeuges immer notwendiger erscheinen ließ, konnten schließlich auch die Erweiterung der Wache in Angriff genommen werden.

 


Tatkräftig unterstützt vom Bezirksfeuerwehrkommando und der Stadtregierung wurde im Frühjahr 1975 beim Vorarlberger Feuerwehrfahrzeugbauer Marte ein TLF 1000 (Chevrolet) bestellt und die Vorbereitungen für den Ausbau getroffen werden.

Branddirektor-Stellvertreter Ing. Gruber übernahm die Ausfertigung der Pläne und „nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten – unter anderem mit dem Bauabstand gegenüber dem Nachbargrund – konnte am 14.7.1975 mit den Rodungsarbeiten begonnen werden. Die Aushub-, Grabungs-, Installations-, Böschungs- und Innenausbauarbeiten wurden in zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden ausschließlich von Mitgliedern der Einheit mit hervorragender Unterstützung der Kameraden den Berufsfeuerwehr durchgeführt. Die Ausführung des aufgehenden Mauerwerks hatte die Baufirma Mayr, Innsbruck, übernommen. Den Dachstuhl errichteten zwei Kameraden der Berufsfeuerwehr. Ing. Gruber übernahm die Bauaufsicht und Abrechnung.“ Nachdem trotz des großen persönlichen Einsatzes des Kommandos und der Mannschaft der FF Hungerburg – sie hatten allein bis Mitte Dezember 1975 rund 900 Arbeitsstunden in den Erweiterungsbau investiert – die ursprünglich veranschlagten Kosten von 300.000 Schilling überschritten wurden, bewilligte der Innsbrucker Gemeinderat einen Nachtragskredit in der Höhe von 130.000 Schilling. Parallel dazu bemühten sich Kommandant Alois Pirchner und sein Stellvertreter Heinrich Prader erfolgreich um Rabatte und Sachspenden bei den Lieferanten. Auch die Hungerburg Bevölkerung leistete einen namhaften Beitrag, indem sie 17.000 Schilling für diesen Zweck spendete.

 

 

So entstand nach Rodungsarbeiten westseitig eine zweite Halle, die den neuen Tlf 1000 beherbergte. Im hinteren Bereich der neuen Garage verbauten die Kameraden in Eigenregie nun einen Sanitärbereich bestehend aus einer Dusche und einem WC. Unverändert blieb die Wache bis die Einheit beschloss, im oberen Bereich der Halle einen kleinen Aufenthaltsbereich zu bauen. Zur Beheizung der Halle installierte die Stadt in den Hallen 6 kleine Elektroheizkörper.

Das Gebäude blieb wegen des felsigen Untergrundes nach wie vor nicht unterkellert, im Kleinfahrzeugbereich musste der Boden im hinteren Bereich wegen einer Quelle sogar um einen 3/4m erhöht werden.

Bei den Bauarbeiten zeichneten sich neben dem Kommandanten Alois Pirchner und seinem Stellvertreter Heinrich Prader insbesondere die Kameraden Peter Bär, Helmut Donner, Georg Egger, Richard Fröhlich, Andreas Herdina, Johnny Herdinna, Hans Hupfauf, Christian Katholnigg, Claus Kriwanek, Robert Prader, Hansjörg Patscheider, Willi Schanda, Manfred Schanda, Heinz Schöpf und  Robert Sedlmair „durch fleißige Mitarbeit“ aus.

Am 5. Mai 1976 konnte der Ausbau der Feuerwache abgeschlossen werden und im Rahmen des 24. Bezirksfeuerwehrtages, der am 15. Mai 1976 im Hotel Mariabrunn über die Bühne ging, fand die Einweihung der erweiterten Wache statt. Nach einer Feldmesse im Hof der Thersienkirche wurde zunächst das neue TLF 1000 gesegnet und sodann die erweiterte Wache durch Bürgermeister DDr. Alois Lugger an die Einheit übergeben.

 

 Nur knapp drei Jahren später machte die Indienststellung des Puch Haflingers und die adäquate Lagerung des Einsatzgerätes eine neuerliche Erweiterung erforderlich. In unserer Chronik heißt es dazu: „Durch das Einziehen einer Zwischendecke nach den Plänen des Kameraden Johnny Herdina wurde der Aufenthaltsraum in den 1. Stock hinauf verlegt. 17 Mann der Einheit leisteten insgesamt 1183 Arbeitsstunden, wobei insbesondere unser damaliger Kdt. Heinrich Prader viel Zeit in die Bauarbeiten investierte - er leistete beinahe die Hälfte (!) aller Arbeiststunden. Nach intensiver Tätigkeit gemeinsam mit den Handwerkern der Berufsfeuerwehr wurde im Februar 1980 den Umbau der Feuerwache fertiggestellt. Hauptsächlich war das Gelingen des Bauvorhabens auf die Leistungen des Kommandanten Heinrich Prader zurückzuführen, der fast die Hälfte aller Arbeitsstunden erbrachte, sogar seinen Urlaub opferte, und mit viel Liebe zum Detail das innere der Feuerwache zu einem Schmuckstück machte, mit einem gefälligen Aufenthaltsraum und einer übersichtlichen Gerätehalle.“ 4

 

 

 

 

Bis zum Millenium blieb Wache Hungerburg nun- abgesehen von Umorganisationen im Inneren- grobbaulich unverändert. Im Juni 1998 hatte sich herausgestellt, dass der altgediente Chevrolet TLF 1000 nicht mehr verkehrssicher war und folglich nach über 20 Jahren treuer Dienste in naher Zukunft ausgeschieden werden musste. Um seinen Nachfolger, ein MAN TLF-A 1500, in der Wache unterbringen zu können, war eine Adaptierung derselben unumgänglich. Die Außenwand der TLF-Halle musste bis auf die Vorderkante der MTF Halle verlängert und der Boden um rund 30 cm abgesenkt werden. Gleichzeitig wurden die alten Holztore durch moderne Falt- bzw. Rolltore ersetzt, zusätzliche Spinde aufgestellt und die Wache ausgemalt werden. „Nur durch den verstärkten Einsatz und die tatkräftige Hilfe eines Großteils unserer Kameraden, unterstützt durch großzügige Spender“ und den Kameraden der Berufsfeuerwehr gelang es, die Arbeiten bis zum September 2000 abzuschließen, sodass das neue TLF termingerecht an die Einheit überstellt werden konnte.  

 

Beginnend mit 2003 wurden teils in Eigenregie, teils durch die Innsbrucker Immobilen Gesellschaft (IIG) weitere Adaptierungen vorgenommen, um den knappen Raum zu optimieren und die Wache den Erfordernissen anzupassen. So gelang es uns beispielsweise im Jahr 2004 dank des Engagements der Kameraden und unterstützt durch die Firmen Mayregger und Würth-Hochenburger, die aus den 1970er-Jahre stammende Toilette und das Waschbecken zu erneuern und an der TLF-Halle angrenzend eine kleine Kammer für die Bekleidungsverwahrung einzubauen.

2006 erhielt die Hungerburg 27 Stück der alten Blechspinde der FF Igls, diese ersetzten nicht nur die hölzernen Vorgänger aus dem Jahr 1975, sondern dienen seitdem dennunmehr 51 Mitgliedern der Einheit im (Blech)Rahmen der Kameradschaft- so gibt es eigene Familienspinde.

2007 erhielt die Wache anstatt der 6 Elektroheizkörper 2  durch eine Gastherme versorgte Heizgebläse- im unteren Bereich wurde ein Waschbecken installiert, auch konnte nun der Aufenthaltsbereich durch einen Wasseranschluss erschlossen werden. Bei beiden Projekten wurde die Kameradschaftskasse durch Zuschüsse des  Bezirksfeuerwehrverbandes über Initiative des BFK Anton Larcher unterstützt, welcher vor allem für die Installation der Gastherme und der Gebläse verantwortlich war.

Somit konnte einem großen Problem- der andauernden Feuchtigkeit in der Wache und in Folge der Schimmelbildung auf Kleidung und Gerätschaften- zum großen Teil entgegen gewirkt werden.

 

 

 

 

 

 

2008 wurde im oberen Bereich der TLF Halle ein zusätzlicher Boden über massive Leimbinder eingezogen und somit wurde zusätzlicher Platz für einen Schreibtisch gewonnen. Für die Facharbeiten konnnte die Zimmerei Heis gewonnen werden. Der Boden des Mannschaftsraumes wurde auf Initiative von BD Reichel mit  Kunststoffbelag erneuert. Wiederum bezuschusste der Bezirk unter BFK Anton Larcher unsere Arbeitskosten. Auf dieser Plattform konnte endlich ein adäquater Platz für die Florianstation und einen Schreibtisch geschaffen werden.

 

 

 

 

2011 wurde-  um den Mannschaftsraum – seit dem Umbau von 1979/80 nahezu unverändert – aufzuwerten, von der Einheit ein namhafter Betrag investiert. Neben einer kleinen Küche wurden auch neue Tische und Stühle angeschafft und die argbeanspruchte Polsterung der Eckbank erneuert. Ebenso organisierte und baute unser Verbindungsmann zur Berufsfeuerwehr- Manfred Leiter- ein massives Podest hinter den TLF. Dies dient nicht nur als zusätzlicher Raumgewinn auf gleichem Niveau sonder fungiert zugleich als  Sicherheitspuffer für den rückwärts einfahrenden TLF zum Podest im Obergeschoß.

 

 

 

 

2012 erfolgte die persönliche Übergabe einer Mängelliste an den damaligen BD und eine schriftliche Einreichung derselbigen über den Dienstweg. Die aufgelisteten Punkte betrafen den Innen und Außenbereich der Wache (Rostschäden am Blechdach, Risse im Mauerwerk, Schimmelbefall durch Feuchtigkeit uvam.), aber auch gravierende Schäden wie die Asphalteinbrüche am Vorplatz oder Risse im Mauerwerk im Deckenbereich des Funkmastens. Ein Teil der Liste betraf die zeitgleich kommunizierte Information über die gesetzlichen Vorschriften in Feuerwehrhäusern. Weiters galt die Nachfrage den Bestimmungen über der Einzelperson zur Verfügung gedachten Kubatur, der Sicherheit beim Ausfahren der Fahrzeuge in Abstand zu den sich Umziehenden, den Sanitär- und Umziehräumlichkeiten für unsere Kameradinnen, die Abluft der Fahrzeuge direkt in den Mannschaftraum. Keine baulichen Maßnahmen wurden gesetzt, da die gesetzlichen Bestimmungen nicht für Altbestände gelten.

 

2013 ersetzte die IIG die provisorisch selbst durchgeführte Isolierung der Bereiche zwischen Außenwand und Tor.

2014 war das Jahr des AußenbereichesDurch unsere ausgezeichnete Beziehungen zum Nachbarhaus lichtete uns ein Kleinbagger  der Baufirma den verwilderten Bereich hinter der Feuerwache und seitdem ist die Wache durch die regelmäßigen Überschwemmungen der Lichtschächte und der Eisbildung verschont. Die IIG strich das Blechdach und der im Zuge der Funkumstellung obsolet gewordene obere Teil des Funkmasten wurde rückgebaut und die Risse im Mauerwerk verputzt.

 

 

 

 

Auf den seit Jahren einbrechenden Boden am Vorplatz der Wache reagierten die Verantwortlichen, nachdem die Tunnelkamera der FF Mühlau besorgniserregende Bilder geliefert hatten.

 

 

Grund für den Einbruch war die Zersetzung des Wurzelstockes eines großen Baumes, der in den 70er Jahren den Vorplatz geziert hatte und geschnitten wurde. Nach Neuasphaltierung des Platzes ist der Vorplatz der Feuerwache Hungerburg optisch im 21. Jahrhundert angekommen.

 

 

 

 

 

 

2015 wurde das Blechdach wurde neu gestrichen und der im Zuge der Funkumstellung obsolet gewordene obere Teil des Funkmasten rückgebaut. Die Risse im Mauerwerk wurden verputzt.

Ebenfalls 2015 wurden mehrere Lastregale vom Innsbrucker Golf Verlag gesponsert, diese dienen nun der Lagerung der Gerätschaften, welche nicht in den Fahrzeugen verlastet sind.

 Im Dezember 2016 erneuerte die IIG die Fenster, die bisherigen einglasigen Holzfenster waren durch Eigenregie anfang der70er Jahre eingebaut worden.

Im Juli des Jahres 2017 erfolgte die Verputzung der Scheinungen.

 

Quellenverzeichnis:

1 Festschrift 120 Jahre FF Mühlau, 59

2 StAI, KdeArchiv Hötting, 1930 IV, Fasz. Freiwillige Feuerwehr Hungerburg Errichtung eines Magazins

3 Chronik FF Hungerburg 1928- 1945, handschriftlich

4 Chronik der FF Hungerburg, Band IV 1970- 1980