Viele Kinder- (K)ein Spielplatz und die Frau Bürgermeisterin

Jeden Mittwoch treffen sich bis zu 15 Kinder im Volksschulalter im Pfarrsaal oder im Pfarrhof der Kirche auf der Hungerburg. Die Nachfrage ist enorm, beinahe jeden Monat kommen weitere Kinder hinzu. Es wird gebastelt, gespielt, getobt und geplauscht.

Immer wieder kam dabei auch das Thema „Spielplatz“ zu Sprache. Die Kinder sehnen sich nach einem eigenen Treffpunkt, weg vom eigenen Garten oder Zimmer, einem kleinen Freiraum.

Die Idee war da, die Wünsche der Kinder für die Hungerburg auf Papier zu bringen, ein Buch zu gestalten und dies unserer Bürgermeisterin Mag.in Christine Oppitz-Plörer zu überreichen.

Es entstanden wunderbare Werke mit bunten Gondeln, Doppeldeckerbussen bis Gramart, Skaterplätzen und Wasserparks mit Haifischbecken… aber vor allem mit dem Wunsch eines Spielplatzes, leicht erreichbar im Zentrum der Hungerburg, mit Klettergerüst, Schaukeln und Rutschen.

Die Aufregung war groß, als die Bürgermeisterin auf unserer Einladung hin für Ende April tatsächlich ihren Besuch angekündigt hat.

Gemeinsam wurde der Basketballplatz in der Gramartstrasse, der ja als Spielplatz ausgewiesen ist, begutachtet. Dass dieser betonierte Platz für Kinder und ihre Bedürfnisse ungeeignet ist, war auch trotz der bunten Kreidebilder und aufgehängten Luftballons offensichtlich.

Im Pfarrsaal wurde dann, bei Saft und Kuchen, eifrig diskutiert.

Zwei der Mädchen hatten einen Vortrag und ein Plakat über die vergebliche Suche nach einem geeigneten Platz zum Spielen vorbereitet.

Die Bürgermeisterin hat sich alles genau angehört und versprochen, sich einzusetzen.

Zwei Möglichkeiten hat sie dabei angesprochen, erstens die Abklärung ob und wo noch städtischer Grund auf der Hungerburg sei, der genützt und adaptiert werden kann, bzw. welche anderen Möglichkeiten in Zusammenwirken mit den Kinderfreunden in Aussicht stehen.

Dazu gab es ja auch schon, wie berichtet etliche Vorstöße der IG Baukultur und Lebensraum und vor Kurzem ein Treffen mit den verantwortlichen Stadträten der Stadt und dem Vorstand der Kinderfreunde zu diesem Thema statt.

Die Bürgermeisterin hat das Buch der Kinder mitgenommen und die Kinder eingeladen, sie demnächst in ihrem Büro zu besuchen, damit sie ihnen über den Fortschritt und evtl. schon konkrete Pläne berichten kann.

Wir sind gespannt und halten euch auf dem Laufenden!