Parkraumbewirtschaftung und Verkehrssicherheit

Ein Treffen mit der amtführenden Stadträtin Uschi Schwarzl, verschiedenen ressortzugehörigen Magistratsbediensteten und dem Verein fand vor Ort auf der Hungerburg statt. Stadträtin Schwarzl informierte über die kommenden Lösungen von seit Jahren aufgezeigten Problemen:

Der langversprochene Gehsteig zwischen Nordkettenbahnparkplatz- entlang der nördlichen Hungerburg Weg Seite bis zum Florianbrunnen Einmündung Gramartstraße/Rosnerweg- wird dieses Jahr im Tiefbau errrichtet. Hier werden die insgesamt 12 Parkplätze entfallen und somit kann dieser stark frequentierte Verbindungsweg endlich sicher benützt werden. Unübersichtlichkeit auf Grund der parkenden Fahrzeuge sowie eine problemlose Durchfahrt des J Bus ist sodann gegeben. Weiters erfährt die Wallfahrtskirche einne massive Aufwertung- wie bisher den Stiegenaufgang verparkende Fahrzeuge werden nicht mehr vorkommen. Auch die Einfahrt und der Zugang zu Bücherei- Pfarrsaal und barrierefreiem Kirchenseiteneingang ist dann sicherer.

Der weitere Gehsteig vom Brunnen bis zur Feuerwache wird verordnet und markiert. Somit kann auch der Brunnen- von parkenden Fahrzeugen bisher blockiert- besser genutzt werden. Auch die Gramartstraße kann nordseitig gesicherten Personenverkehr gewährleisten, bisher muss ja auf der Fahrbahn neben den parkenden Autos gegangen werden.

Einsatzfahrzeuge werden dann unbehindert in den Rosnerweg (Zufahrt zu den Almen und zur Nordkette) einfahren können!

Zur Sicherheit des Spielplatzes werden in der Halte- und Parkverbotszone Maßnahmen getätigt (z.B. Radständer montiert), somit wird auch diese widerrechtlich immer wieder verparkte Sicherheitszone der Kinder einsichtig und beruhigt. Kinderwägen, Fahrräder uam. können nun besser platziert werden.

 

Bei der Bushaltestelle beim großen Parkplatz an der Höhenstraße wird im Tiefbau eine Verkehrsinsel errichtet, die nun einen gesicherten Übergang zwischen Parkplaz und Gehsteig, als auch eine sichere Benützung des Zebrastreifens und der Buslinie garantieren wird. Rasenden Fahrzeugen wird durch die Verendung zumindest hier die Möglichkeit genommen, am Bus vorbeizrauschen und die 30er Zone nicht regelmäßig zu missachten.

Im Gemeinderat des heurigen Oktobers wird über die Einführung der Parkraumbewirtschaftung auf der Hungerburg abgestimmt. Dies ist aufgrund mehrerer Fakten zu begrüßen:

durch eine Tagespauschale (im mittleren einstelligen €- Bereich) werden nach wie vor Erholungssuchende Wanderer/Spazierende uam. zwar kostenpflichtig das Fahrzeug abstellen müssen, werden dies aber erfahrungsgemäß ohne zeit- und nervenintensive Suche nach Parklücken tun können. Dies war bisher nicht möglich, endloser Suchverkehr, Stau, Verkehrsbelastung und zusätzlicher Verkehr für die sich zu Fuß befindlichen Personen war die Folge.

Dies wird voraussichtlich vermindert, weil die aus der Stadt auf die Hungerburg ausgewichenen Dauerparkfahrzeuge dies nicht mehr machen können. Eine unbestreitbare Tatsache, der große Parkplatz zeigt eine Dauerverparkung in der Größenordnung von 70 Plätzen zu den verfügbaren 95 Parkmöglichkeiten über einen durch Bilder belegten Zeitraum der letzten 3 Jahre.

Fahrzeugbesitzende ohne eigene Parkplatzmöglichkeit werden eine Anwohnerparkkarte lösen müssen, wie auch alle anderen in Innbruck wohnenden Personen.

Die vorhandenen öffentlichen Verkehrsmittel wie die Hungerburgbahn und der J Bus werden aufgewertet, der Tourismus wird nicht mit überbordenen Gebühren beeinträchtigt- hier gibt es genug Vergleichswerte. Verschwinden die dauerparkenden Fahrzeuge, wird auch mehr Platz für die Fahrzeuge am Parkplatz und entlang der Gramartstraße  zu finden sein.

 

Der NKB Parkplatz ist hievon nicht beeinnträchtigt, da ja in Privatbesitz und weiterhn durch Freizeitticket- Genehmigung kostenlos benützbar.

 

Eine Sicherheitsaufwertung der Hungerburg wird zusätzlich kommen- die Parkraumbewirtschaftung soll durch die MÜG erfolgen. Hier kann die Streife auch als Sicherheitsfaktor tätig werden, zeitintensive Anfahrten aus der Stadt entfallen und Einsatzoganisationen wie Bergrettung und Feuerwehr können auf Magistratspersonal direkt vor Ort bei Einsätzen zurückgreifen!

 

Der Verein bedankt sich bei Stadträtin Schwarzl für ihr Engagement und die Lösungen. Es ist nicht einfach, hier einen Spagat zwischen Anforderungen- Begehrlichkeiten (Parkraum) und Lebensqualität zu finden- dennoch scheint es diesmal wirklich um die Menschen zu gehen!

 

Bildquelle:

Luftbild historische Hungerburg- späte 1920er Jahre stammend aus dem Kalender 2018 "Innsbruck in historischen Ansichten"

Wagner'sche Universitätsbuchhandlung

Bild im Besitz des Innsbrucker Stadtarchivs DDr. Lukas Morscher